Neues Sofa

Ich hab endlich mein neues Sofa fertig gebaut. Das alte war hässlich und ich wollte ein paar grosse “Teppichkissen” benutzen um ein neues zu bauen. Aus einem Teil des alten Sofas und zwei kleineren Kissen, gabs diesen Sessel:

Da gabs nicht viel zu tun, ausser das alte Polster entfernen und das übriggebliebene Teil mit grauem Stoff, den ich eh noch hatte, zu beziehen.

Die etwas grössere Arbeit war das andere Teil. Nach längerem rumprobieren und  nachdenken, fand ichs am sinnvollsten, den Sitzteil aus einer Matratze zu machen und die Kissen als Rückenlehne zu benutzen. So wirds bequemer und es kann auch mal wer drauf schlafen. Darunter musste dann eigentlich nur noch eine Holzplatte mit Rollen dran. Stefan hatte die gute Idee, dass ich für die Rückenlehne einfach die Rückenlehnenbügel vom alten Sofa nehmen kann (gibt weiter unten noch Bilder dazu :-)). Cool!

Also, los gehts: Erstmal anzeichnenDann bohrenMaterial bereitlegen (Sogar ein Teil der Schrauben ist vom alten Sofa :-D)Zusammenschrauben (Hier sieht man auch die erwähnten Bügel)Matratze und Kissen draufUnd fertig 🙂

 

Gleitschirmschnuppertag

Ich hab tatsächlich mal wieder etwas Anderes gemacht als auf Berge zu kraxeln: Gestern hat endlich das Wetter gestimmt und mein Gleitschirmschnuppertag hat statt gefunden! Ich wollte das schon länger mal ausprobieren. 🙂

Treffpunkt war an der Weststrasse bei paraworld. von dort dann nach Menzingen an den  Übungshang.

Nach etwas Theorie gabs schon die ersten Starts und ein paar kurze Flüge.

Zuerst den Wind kontrollierenDann Schirm hochziehenund ab in die LuftKlingt einfach, war es irgendwie auch. Zugegeben, es herrschten wohl wirklich ideale Bedingungen und es waren nur zwei Personen  am Schnuppertag, aber trotzdem überaschend 🙂 (auf den Fotos bin nicht ich (ich hab die Fotos gemacht), aber wird wohl ähnlich ausgesehen haben bei mir :-))

Am Abend hab ich dann noch gemerkt, dass es wohl typische “Verletzungen” für Gleitschirmanfänger gibt 😀

(Beim Starten drücken da wohl die Leinen dagegen.)

Mal wider Ferien..

Seit meinen letzten grösseren Ferien sind inzwiafschen schon wieder 2 Jahre vergangen. Höchste Zeit also.

Meine Beschäftigung ist so, wie man es sich bei mir halt vorstellt. Als erstes war ich klettern im Aostatal. Da war ich voher noch nie. Lohnt sich aber definitiv. Toller Fels und kurze Zustiege. 🙂 Wieso wusste ich das bis jetzt nicht?

Dann war ich relativ spontan noch 5 Tage in der Türkei. Ich war dort als Teenie öfters und jetzt war es an der Zeit die Ferienwohnung dort aufzulösen und sich irgendwie auch nochmal zu verabschieden. Puh.. Irgendwie emotionaler als ich dachte. Vorallem weil ich in den letzten Jahren so gut wie nie dort war. Aber Abschlüsse sind wohl immer schwierig. Es machts aber irgendwie einfacher, nochmal gesehen zu haben, wie viele Sachen sich dort in den letzten fast 25 Jahren auf verschiedenste weisen verändert haben. Einiges sicher zum Besseren, auf viele Arten zum Schlechteren und bei Vielem ist es wohl aus nostalgischen Gefühlen heraus schwierig eine Veränderung rational zu beurteilen. Nun ja, es gibt ja genug Hotels und Mietwohnungen, falls ich irgendwann doch mal wieder dort hin möchte.

Hier jedenfalls ein paar Fotos von einer kleinen Wanderung 🙂

Säntisabfahrt

Mit genug Alkohol klingen ja viele Sachen nach einer guten Idee. So habe ich vor ein paar Wochen an einer Party mit jemanden abgemacht, dass er sich melden soll, wenn er das nächste mal die Säntisabfahrt macht. Ich könne zwar nicht wirklich Skifahren, aber ich komme gerne mit.

Damals dachte ich, der Winter ist sowieso vorbei, da hab ich noch eine Saison Zeit um Skifahren zu üben. Tja.. so kann man sich irren. Vor ca. einer Woche kam die Nachricht, ob der 1.Mai für mich gehen würde. Klar bin ich dabei. Wer A sagt, muss auch B sagen, und überhaupt, wird sicher lustig. 🙂 Es hat sich dann abgezeichnet, dass die Lawinengefahr zwar ok sein wird (über Stufe 2 nehmen sie mit der Gondel niemanden mit Skiern mit.), das Wetter aber ziemlich übel wird. Nun gut, war die letzte Chance diesen “Winter”.

Die Sicht war grundsätzlich wirklich sehr schlecht. Mein Begleiter kannte den Weg zum Glück, sonst hätte ich gesagt, das geht nicht. Es gibt eine Abzweigung, die man nicht verpassen darf.. sonst gibts viel, viel hochlaufen. Glücklicherweise hatten wir genau dort und an den zwei steilsten Hängen halbwegs gute Sicht. Merci Petrus. 🙂

Skifahrtechnisch war ich schon ziemlich überfordert. Schlechte Sicht, teilweise eisig, dann wieder ein Hang Tiefschnee (wäre mit dem Snowboard super gewesen!), dann Bruchharsch und ganz unten viel verdammt schwerer Schnee (ich glaub, da hats ziemlich reingeregnet) Mit viel rutschen und öfters mal Spitzkehren anstatt Kurven (und ein paar Stürzen) bin ich aber heil unten angekommen. Ich weiss grad nicht, ob “schön” der richtige Ausdruck ist, aber es war auf jeden Fall ein Abenteuer und spätestens im Nachhinein eine coole Aktion und eine lustige  Geschichte zum erzählen. Und grundsätzlich hab ich ja nicht so ein Problem damit, mich abundzu ein Bisschen zu quälen. 😀 😀 (Ganz nebenbei: Wer nicht so gut Ski fährt, sollte vielleicht nicht am Tag vor so einer Tour auch noch Wandern gehen. Aua, meine armen Oberschenkel!)

Für die, die sich etwas auskennen: So sahs beim Messmer aus:Und so dann am Seealpseealpseealpsee:Spätestens dort hats dann auch geregnet, die Strasse ist total schneefrei und wir mussten bis Wasserauen laufen. Aber das war, wenn auch nicht erhofft, dann doch nicht ganz unerwartet. Ist ja auch nicht so furchtbar weit.

So oder so, lustige Sache. Merci fürs mitnehmen!! 🙂

Schneestapfen

Puh.. der Schnee. Der kämpft hartnäckig ums überleben. Trotzdem wollten wir am Sonntag ein Bisschen auf Tour. Da die Schneelage irgendwie nicht so klar war, war das Motto ganz klar “mier gönd mol go luege”.

Unten wars ja tatsächlich relativ schneefrei (das ist der Walensee)Oben wiederum ziemlich weiss:Schlussendlich sind wir ziemlich weit gekommen. Ganz auf den Federispitz hats zwar nicht gereicht (die Wächten da oben waren uns dann doch zu beängstigend), aber der Plättlispitz war ja auch ein Gipfel. 🙂

Der Schnee war übrigens an den meisten Orten etwa so:Aber wenn jemand fragt, wars natürlich die ganze Zeit über so:War auf jeden Fall ein toller Tag. Merci an die super Begleitung 🙂

Saisonende

Eigentlich war ich gedanklich ja schon im Sommer angekommen. Es war in der Schweiz ja richtig warm und dann war ich auch noch ein paar Tage am Mittelmeer (ja, mal wieder Klettern in Finale. Ist ja immerhin Ostern ;-)) Übrigens: Finde den Aussenseiter ->Wieder zurück in der Schweiz war ich jedenfalls ziemlich überascht über den vorübergehenden Wintereinbruch. Was soll der Scheiss? 😀 Aber gut, man soll die Feste feiern wie sie fallen, oder so, also hab ich den zweitletzten Tag der Saison in Davos genutzt und hab meine neuen Skis ausprobiert. Die Dinger fahren sich echt überaschend gut auf der Piste. Cool. Auf Tour seh ichs dann nächsten Winter 🙂 (Ich hab die natürlich nicht einfach so gekauft. Ich hatte die gleichen in 10cm länger mal gemietet und fand sie dort schon gut, nur etwas lang, also hab ich den Saisonendemietmaterialverkauf genutzt. Gut zu wissen, dass es die richtige Entscheidung war :-))

Brückenpfeilerbesteigung

Für so richtig draussen an den Fels hats zeitlich leider am Wochenende nicht gereicht, aber da war ja noch die eine Route, die wir mal beim Spazieren entdeckt haben und irgendwann mal ausprobieren wollten. Nichts klassisches, aber immerhin Stein 🙂

So siehts aus. Irgendwie beeindruckend:

Der erste Haken ist doch etwas weit oben. Ich würde ein Crashpad und/oder einen Cheaterstick empfehlen 🙂 Aber dann gehts besser weiter:Die Route ist eigentlich erst dort oben bei der Reihe Eisenträgern fertig, aber dafür war das Seil zu kurz. 70m sollten wahrscheinlich reichen. Es hat aber auch eine Art stand dort, wo man mit dem 50m Seil hinkommt. Leider haben mich die Nerven doch kurz vorher verlassen. Mit grossen Hakenabständen hab ich ja sowieso Mühe, dort oben werden sie grösser und es war die erste Outdoorroute der Saison. Puhh. Vielleicht irgendwann anders mal wieder. :-/

War aber trotzdem cool. Lustiger Ausflug und kleines, spontanes Abenteuer. Perfekt. 🙂

Oh, und natürlich war ich nicht alleine dort:Merci für die Idee und die ersten Expresse einhängen 🙂

Winterzusammenfassung

Die wenigen Posts in letzter Zeit heissen nicht, dass ich nur rumgesessen bin. Der Schnee war nicht immer optimal, aber ich war auf einigen Snowboard-/Skitouren 🙂 Inkl. einem Lawinenkurs. Langsam machen die ganzen Sachen, die ich über die Lawinenkunde gelesen habe, etwas mehr Sinn in der Praxis. Cool 🙂

Hier mal ein paar Fotos:

Es ist Winter

Es hat die ganze Woche geregnet aber irgendwann haben die Wettervorhersagen für Samstag ein Schönwetterfenster gezeigt. Ausserdem hab ich endlich, endlich neue Snowboardschuhe gekauft (hiermit sorry an alle, die ich mit meinem Jammern dazu gelangweilt habe..).  Es war also der perfekte Moment, einen Ausflug in die Berge zu machen um die Dinger auszuprobieren. Zumindest mal mit Schneeschuhen.

Es war schon Mitternacht, als ich richtig geplant habe und um die Zeit greife ich tendenziell auf Altbewährtes zurück. Hoch-Ybrig also.. Irgendwie war ich überhaupt nicht sicher, ob es überhaupt genug Schnee hat, um die Schneeschuhe zu rechtfertigen (laut Webcam hatte es oben im Skigebiet genug Schnee, aber die Bahn ist momentan zu..)

Nun ja.. ich hätte mich ohrfeigen können für meine Falscheinschätzung. Wieso genau hab ich mein Snowboard nicht mitgenommen?! Knietiefer Powder!img_20161112_113551 img_20161112_124811 img_20161112_131547 img_20161112_131550 img_20161112_144154Aber schlussendlich wars so ein schöner Tag, dass ich gar nicht richtig genervt sein konnte 🙂 🙂 Juhui, Winter!